Unsere Stromspar-Tipps

In dieser Rubrik bieten wir Ihnen nützliche und leicht umsetzbare Tipps zum Energie und Strom Sparen im Betrieb und Daheim.


Computer herunterfahren, Monitor ausschalten

Auch wenn überhaupt nicht an ihnen gearbeitet wird, verbrauchen PCs rund 70 Prozent der Energie. Daher gilt: Auch bei kürzeren Arbeitspausen sollten die Geräte komplett heruntergefahren werden. Dabei sollte auch der Monitor nicht vergessen werden, denn auch er ist ein wahrer Stromfresser. Allerdings sind moderne Flachbildschirme deutlich sparsamer als Röhrenmonitore.

Energiesparfunktion des Computers nutzen

Falls es nicht möglich oder sinnvoll erscheint, den PC bei längerer Inaktivität ganz herunterzufahren, so sollte zumindest die Energiesparfunktion aktiviert sein. Dies ermöglicht eine enorme Strom-Ersparnis, denn im Stand-by verbraucht der Computer gerade einmal 1-4 Watt statt 80 Watt im Betriebsmodus.

Auf Bildschirmschoner verzichten 

Bildschirmschoner sind bei den neueren Monitoren unnötig geworden, da sie mehr Strom verbrauchen, als den Monitor im Ruhezustand einfach abzublenden. Übrigens, auch ein zu hell eingestellter Monitor hat einen erhöhten Stromverbrauch.

Bewusst auf die Beleuchtung achten

In vielen Büros ist dieses Musterbeispiel der Energieverschwendung zu beobachten: Morgens wird die Deckenbeleuchtung eingeschaltet und auch wenn tagsüber von außen genug Tageslicht in die Räume einfällt, bleibt die Beleuchtung trotzdem den ganzen Tag eingeschaltet – und in Großraumbüros fühlt sich am Abend auch der Letzte nicht dafür verantwortlich, das Licht auszuschalten.

Regelmäßige freundliche Erinnerungen und ein Hinweisschild an der Bürotür können helfen, mit bewussterem Einsatz der Bürobeleuchtung Stromkosten zu sparen.

Beim Kauf von Elektrogeräten auf Energieeffizienz achten

Um nachhaltig Stromkosten einzusparen, empfiehlt es sich, beim Neukauf von Elektrogeräten nicht nur auf den Anschaffungspreis zu achten, sondern auch die Energieverbrauchsklasse zu berücksichtigen. Denn im Gegensatz zum einmaligen Kaufpreis fallen die Stromverbrauchskosten eines Geräts fortlaufend ins Gewicht. Wer hier auf Sparsamkeit achtet, der kann nachhaltig Stromkosten sparen. Über die jeweilige Energieverbrauchsklasse von Elektrogeräten informieren entsprechende Güte- und Umweltsiegel. Zu den bekanntesten Energieeffizienz-Siegeln zählen das EU-Umweltzeichen, der Blaue Engel oder auch das TCO-Prüfzeichen.

Beleuchtung per Bewegungsmelder steuern

In Bereichen, die nicht ständig genutzt werden, bietet sich die Installation von Bewegungsmeldern für die Beleuchtung an. So können zum Beispiel Teeküchen, Toiletten, Flure, Lagerräume oder Aufzüge mit Bewegungsmeldern ausgestattet werden, sodass wirklich nur dann die Beleuchtung angeschaltet wird, wenn sich jemand dort aufhält. Das automatische An- und Abschalten der Beleuchtung ist eine komfortable Lösung zum Stromsparen, die sich zudem ohne große Investitionskosten umsetzen lässt.

Klimaanlagen korrekt betreiben

Klimaanlagen arbeiten stromintensiv, sind aber aus vielen Büros und betrieblichen Einrichtungen nicht wegzudenken. Damit die Anlagen optimal energieeffizient arbeiten können, sollten Türen und Fenster geschlossen bleiben, während die Klimaanlage läuft. Außerdem muss die Klimaanlagen nicht hinsichtlich ihrer Leistungsmöglichkeiten ausgereizt werden. Eine deutliche Verbesserung der Arbeitsbedingungen ist oftmals schon bei nur wenigen Grad Temperaturunterschied zu den Außentemperaturen erreicht. Wer die Klimaanlage im Unternehmen auf extreme Werte einstellt, der verschwendet nicht nur Strom, sondern riskiert auch, dass sich die Mitarbeiter erkälten. Für den bestmöglichen energieeffizienten Betrieb sollten Klimaanlagen zudem in den vorgeschriebenen Intervallen gewartet werden. So kann man nicht nur Strom sparen, sondern erhöht auch generell ihre Lebensdauer.

Stromfresser Kopierer

Auch im digitalen Zeitalter kommt kein Büro ohne sie aus – Kopierer. Allerdings sind die Geräte wahre Stromfresser und dabei verbrauchen sie den meisten Strom nicht etwa beim Kopieren. Selbst bei rund 500 Kopien pro Tag macht der Stromverbrauch durch das Kopieren nur knapp ein Viertel des gesamten Verbrauchs aus. Leider reduziert sich der grundsätzliche Stromverbrauch im Standby nur um bis zu 20 Prozent. Wenn es die betrieblichen Bedingungen zulassen, sollten Kopierer also bei Nutzungspausen während des Tages und auf jeden Fall während der Nacht vollständig ausgeschaltet werden, um Strom zu sparen.

Geräte ohne Akku sparen Strom

Viele mobile Kleingeräte sind heute ohne Kabel im Betrieb: Telefone, Rasierer, elektrische Zahnbürsten etc. Dabei verbrauchen Geräte mit direktem Netzanschluss deutlich weniger Strom als Akku-Geräte. Es empfiehlt sich also zum Stromsparen, Geräte mit Netzanschluss zu verwenden. Noch besser für die Energiebilanz sind solarbetriebene Geräte. Insbesondere Kleinstgeräte wie z.B. Uhren oder Taschenrechner sind in leistungsfähigen Solarvarianten erhältlich, die nicht nur Strom sparen, sondern auch die Umwelt entlasten.

Mikrowelle nur für kleine Portionen verwenden

Denn nur dann ist eine Mikrowelle energieeffizienter als eine Herdplatte. Schon bei zwei Portionen lohnt es sich zum Strom sparen, kurz den Herd statt der Mikrowelle einzuschalten.

Wärmedämmung für nachhaltiges Energiesparen

Mit korrekt gedämmten Außenwänden und aktuellen Isolierfenstern lässt sich gerade in der kalten Jahreszeit beträchtlich Energie sparen. Gerade in älteren Bestandsgebäuden kann der Energieverbrauch dadurch deutlich reduziert werden. Besonderer Tipp: Dämmplatten oder Dämmfolien hinter den Heizkörpern helfen, die Wärme nur ins Gebäude und nicht nach außen abzustrahlen.

Richtiges Lüften spart Energie

Frische Luft ist unverzichtbar für Wohlbefinden und produktives Arbeiten. Trotzdem sollte aus energetischen Gründen auf „Dauerlüften“ verzichtet werden. Statt dessen lieber die Heizung herunter drehen und kurz bei vollständig geöffneten Fenstern durchlüften. Auf keinen Fall sollte bei laufender Heizung das Fenster gekippt werden.

Energieeffizientes Kühlen hilft Strom zu sparen

Kühlgeräte sollten möglichst in unbeheizten Räumen und nicht neben Heizkörpern oder in direkter Sonneneinstrahlung aufgestellt sein. Zudem beugt eine gute Übersicht im Kühlgerät einer langen Suche vor und verhindert, dass die Tür zu lange offen steht und so warme Luft in das Gerät gelangt und wieder energieintensiv herunter gekühlt werden muss.

Nachrüsten statt neu kaufen

Mit 2.790 Kilowattstunden Energie und 850 kg daraus freigesetzten Treibhausgasen schlägt die Produktion eines PCs mit Monitor zu Buche. Zudem werden 1.500 Liter Wasser und 23 Kilogramm verschiedenster Chemikalien benötigt, sowie meist auch seltene Metalle wie Gold, Silber, Tantal oder Platin. Ihre Förderung belastet die Umwelt und zehrt von den natürlichen Ressourcen. Daher ist es wichtig, beim Kauf eines Computers darauf zu achten, dass er sich aufrüsten lässt, z.B. über ausreichende Schnittstellen und austauschbare Komponenten. So lässt sich Strom sparen und die Umwelt wird weniger belastet.