HQL & Leuchtstoffröhren


Aufgrund der Gesetzeslage sind Kommunen und Unternehmen gezwungen, ihre HQL auszutauschen. Im Gegensatz  zur Glühlampe, für die die mittlerweile stark in die Kritik geratenen Energiesparlampen eingesetzt werden können, kann in eine HQL - Leuchte jedoch nicht einfach ein anderes Leuchtmittel eingesetzt werden. Retrofit - und nichts anderes ist die Energiesparlampe - ist hier praktisch nicht möglich. Es müssen neue Leuchten her. Aber für welche Technologie soll ich mich entscheiden?

Der EU bleibt leider nur ein Verbot. Nach den gegenwärtigen Plänen wird dieses stufenweise eingeführt und gestaltet sich voraussichtlich wie folgt (ohne Gewähr):   


Zeitpunkt  

Details

  

   31.07.2014

  

Verbot von quecksilberhaltigen ESL mit einer Leistung von   >15 Watt  

   01.01.2015

  

Verbot von quecksilberhaltigen ESL mit einer Leistung von  >10 Watt  

   01.01.2016

  

Verbot aller quecksilberhaltigen ESL 

   01.01.2017

  

Verbot wird auf neuartige ESL auf Amalgambasis ausgedehnt


Verkaufsverbot von Leuchtstoffröhren in der EU

Wie Glühlampen sind auch bestimmte Leuchtstofflampen von dem Verkaufsverbot in der EU betroffen. Das Verbot ist in der EG-Verordnung 245/2009[20] geregelt, die der Umsetzung der Ökodesign-Richtlinie 2005/32/EG dient und tritt in drei Stufen in Kraft:
Bei der ersten Stufe ab April 2010 gelten Mindestwerte für die Lichtausbeute und Farbwiedergabe von T8- und T5-Lampen, weniger effiziente Lampen dieser Typen dürfen nicht mehr in Verkehr gebracht werden. Gleichzeitig müssen Hersteller detaillierte technische Angaben zu allen Lampen veröffentlichen. Ab der zweiten Stufe ab April 2012 gelten die Werte auch für alle anderen Zweisockellampen (z. B. T10 und T12), was ein faktisches Verbot der T12-Lampen bedeutet. Gleichzeitig treten Anforderungen an die Lebensdauer und den Rückgang des Lichtstroms während des Betriebs in Kraft. Die dritte Stufe fordert ab April 2017, dass alle Leuchtstofflampen mit Vorschaltgeräten der Energieeffizienzklasse A2 kompatibel sein müssen.